Auf der Bühne fürs Leben lernen

Gestern feierte meine Theatergruppe und das Projektseminar Bühnenmusik mit dem Stück „Wo der Pfeffer wächst“ Prämiere. Alle Beteiligten hatten viel Freude und das Publikum war beeindruckt: Klasse!

Wo der Pfeffer wächst

Vor zehn Monaten haben wir das Projekt mit einem straffen Zeitplan gestartet. Als Ausgangsbasis wählten wir ein Musiktheaterprojekt, das Albert Kaul und Lorenz Hippe für jüngere Schüler entwickelten. Wir übernahmen Grundzüge der Handlung und begannen dann, unsere eigene Geschichte zu entwickeln.

Wir entwarfen Charaktere und Handlungsmomente und begannen parallel, die wachsende Geschichte in Spielszenen und Tanzperformances umzusetzen. Das Projektseminar nahm rasch die Arbeit auf und komponierte nicht nur Untermalungen, sondern auch einige Solosequenzen um unser Stück um eine musikalische Dimension zu erweitern.

Da unsere dreistündigen wöchentlichen Treffen Weiterlesen

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Schyren-Theater sticht in See

Nächste Woche ist es wieder so weit. Meine Theatergruppe zeigt uns, wo der Pfeffer wächst …Plakat_wo_der_pfeffer_waechst_2

In diesem Jahr haben wir ein bereits bestehendes Theaterprojekt von Albert Kaul und Lorenz Hippe aufgenommen und frei überarbeitet. Es geht um eine Schicksalsgemeinschaft von Menschen, die sich auf eine Seereise mit ungewissem Ausgang begeben.

Wie in den letzten Jahren agieren meine Kinder nicht nur als Schauspieler, sondern tanzen auch. Anhand von Performances versuchen wir, das, was in den Menschen passiert zum bewegten Bild zu machen.

Der Trailer zeigt Mitschnitte aus der Probenarbeit und wurde von Lukas Höcherl erstellt.

Eine besondere Bereicherung ist dabei die Musik, die in diesem Jahr von einem Projektseminar komponiert und live gespielt wird. Neben einstudierten Stücken reagieren die Musiker auch improvisierend auf das, was auf der Bühne passiert. Es wird spannend …

 

 

Theaterprojekt: Der Schatten und die Meerjungfrau

Auf dem Grunde der Dinge ist alles Phantasie“ (Alfred Kubin)

Peter und Philipp in den Hauptrollen

Peter und Philipp in den Hauptrollen

Theaterarbeit ist im besten Falle eine äußerst kreative Teamarbeit, in der jeder seine Fähigkeiten entdecken und einbringen kann. Als Leiterin der Theatergruppe ist es mein besonderes Ziel, Schüler unterschiedlichen Alters, professionelle Partner und Lehrerkollegen in einen gemeinsamen künstlerischen Prozess zu bringen. Mein Wahlkurs „Schyren-Theater“ besteht aus 21 Schülern im Alter zwischen 12 und 19 Jahren, der Profitänzerin und Choreographin Elvia Ihne-Landesberger und in diesem Jahr Claudia Fabrizek.

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Plakat zum Theaterstück

In diesem Jahr wurde es auf unserer improvisierten Schyren-Theaterbühne märchenhaft. Ein junger Schriftsteller Weiterlesen

Integrativer Kunstunterricht

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Inklusion

am Schyren-Gymnasium

Darstellung des Projektes

Seit einigen Jahren verfolge ich am Schyren-Gymnasium in Pfaffenhofen das Projekt „Kunst ohne Grenzen“. In Zusammenarbeit mit der benachbarten Adolf-Rebl-Schule (Förderzentrum Förderschwerpunkt geistige Entwicklung) wurde nun schon für drei Schuljahre eine integrative Kunstklasse gegründet. Zum gemeinsamen Kunstunterricht (eine Doppelstunde / Woche) treffen sich jede Woche 11 Schüler des Gymnasiums und 10 Schüler des Förderzentrums zum gemeinsamen Kunstunterricht.

Insgesamt besteht die integrative Kunstklasse in diesem Jahr aus 21 Schülerinnen und Schülern mit sehr unterschiedlichen intellektuellen Fähigkeiten, geistigen und körperlichen Behinderungen, Lernschwierigkeiten, sozialen Beeinträchtigungen, Kommunikationsproblemen, etc..

Die Begrenzung der Lerngruppe auf maximal 21 Schüler ist für dieses Projekt unumgänglich. Die große Heterogenität der Gruppe fordert ein stark individualisiertes Eingehen auf alle Schüler und eine sehr aufwendige, Unterrichtsform. Da hier nicht nur Kooperation, sondern Integration angestrebt wird, lernen die Schüler nicht nebeneinander, sondern miteinander und voneinander.

Das setzt eine differenzierende Didaktik voraus, die einerseits für jeden Schüler seinen Fähigkeiten gemäß Erfahrungs- und Lernangebote macht und andererseits das Lernen am gemeinsamen Gegenstand praktiziert. Ein weiterer Grund für die Begrenzung Weiterlesen