Begegnung gestalten

Vor kurzem war ich als Gast im Begegnungszentrum in Hagau. Das Tagungshaus wird von der Lebenshilfe Ingolstadt betrieben und ist inklusiver Arbeitsplatz und Begegnungsstätte. Menschen mit und ohne Handicap kommen hierher um sich fortzubilden, Urlaub zu machen oder zu feiern. Mehrere Mitarbeiter mit Behinderung haben hier ihren festen Arbeitsplatz gefunden.

Als das Zentrum gebaut wurde, habe ich im Rahmen meiner Tätigkeiten für die Lebenshilfe mit einer Gruppe von kunstinteressierten Mitarbeitern ein großes Wandrelief und einige Bilder gestaltet. Bis heute hängen Relief und Bilder in den Räumen. Auch das ist eine Möglichkeit Menschen miteinander in Austausch zu bringen:

Direkt neben dem Begegnungszentrum wurde ein Reittherapiezentrum gebaut. Einige der Menschen mit Behinderung, die dort arbeiteten gestalteten das Pferderelief aus Ton.

Ein Thema, zudem gearbeitet wurde, war „der Traum vom Fliegen“

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Tonrelief für Lebenshilfe Begegnungsstätte

[ Projekt von Anna-Maria Schirmer und Angelika Peter ]

Für Gut Aufeld – die neue Lebenshilfe Ingolstadt Begegnungsstätte mit Reittherapiezentrum in Hagau – hatten wir den Auftrag ein großes Relief anzufertigen. Das Relief wurde zusammen mit 8 Mitarbeitern (Menschen mit geistigen und körperlichen Behinderungen) entwickelt und aus vielen einzelnen Ton-Platten hergestellt. Es fand seinen Platz Foyer des Haupthauses und begrüßt dort alle Gäste.

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Ausstellung – der Traum vom Fliegen

[ Projekt von Anna-Maria Schirmer und Angelika Peter ]

Seit 2004 arbeite ich ehrenamtlich für die Lebenshilfe Ingolstadt und versuche, die Ideenwerkstatt dort weiter umzusetzen. Im Februar 2004 verfolgten wir, Geli Peter, Mitarbeiter der Werkstatt für Menschen mit Behinderung und ich den „Traum vom Fliegen“. Jeder Teilnehmer des Projektes sollte eine eigene Vision entwickeln und bildnerisch umsetzen. Die Ergebnisse werden in einer Ausstellung gezeigt.

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Gestaltung einer Unterführung

[ Projekt von Anna-Maria Schirmer und Kathrin Herbold ]

Am 29. Juni 2003 fand in Ochsenfurt ein Fest der Vereine statt. Zu diesem Anlass wurde eine Neugestaltung einer Unterführung durch Kinder, Jugendliche, Eltern und auch die Mitarbeiter der Ideenwerkstatt der Mainfränkischen Werkstätten geplant.

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Für die Kinder und Jugendlichen hatten Schüler/Innen und ein Lehrer der Hauptschule Gaukönigshofen die vorbereitenden Arbeiten übernommen, und Schülerzeichnungen auf Folie kopiert und per Overheadprojektor auf die Wand übertragen.

Den Beitrag der Ideenwerkstatt koordinierten Kathrin Herbold und ich. Eine gute Lösung für die Vereinbarung dieser unterschiedlichen Herangehensweisen sahen wir darin, von unterschiedlichen Seiten aufeinander zuzuarbeiten. Das heißt, wir begannen mit einem Eingang der Unterführung während das Team der Schule mit dem anderen anfing, in der Mitte wollten wir uns treffen.

Unserem Kunstpädagogischen Leitgedanken folgend, hatten wir versucht, in einigen vorbereitenden Stunden, mit den einzelnen Teilnehmern/Innen, interessendifferenzierte Entwürfe zu erstellen. Zu dem Überthema „Ochsenfurt, wie wir uns unsere Stadt wünschen“, sammelten wir Ideen und jeder entwarf sein Traumhaus.

Da uns für eine Gemeinschaftsarbeit dieser Art einige einheitliche Momente wichtig erschienen, entschieden wir, zunächst durch die Häuser einen Rahmen zu setzen, der einzelne Positionen miteinander verbindet und vernetzt. Bei der Ausgestaltung der einzelnen Häuser forcierten wir individualisierte Gestaltungen.

Um Schwierigkeiten mit Proportionen und Größenverhältnissen Weiterlesen