Ausstellung zum Semesterabschluss an der KU Eichstätt-Ingolstadt

Zum Abschluss des Semesters durfte ich die Ausstellung der Studierenden in der Johanniskirche in Eichstätt eröffnen. (Zur Zeit bin ich an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt als Vertretungsprofessorin eingestellt).

(Flickr-Foto-Galerie)

Hier ein Mitschnitt der Rede:

(die geringe Qualität der Aufnahme bitte ich zu entschuldigen)

Für diejenigen die lieber lesen hier der Text meiner Rede:

Liebe Gäste, liebe Studierende, liebe Mitarbeiter

Ich freue mich ganz besonders, diese Ausstellung eröffnen zu dürfen.

Zur Einführung möchte ich versuchen, wenn nicht ein Resümee, so doch ein paar Gedanken zur kunstpädagogischen Arbeit zu formulieren.

Umgeben von so viel mit der Hand Gemachtem, fällt mir eine Schlagzeile, die dieses Jahr im Januar für einiges Aufsehen sorgte ein: Finnland schafft die Handschrift ab! ES geht um die Reform der Richtlinien zum Schreibenlernen in Finnland. Man hat dort tatsächlich den Gedanken gefasst, die Handschrift durch das Schreibenlernen mit der Tastatur zu ersetzen.

Nun schaue ich mich um, und sehe überall Handschriften. Handschriften in den Zeichnungen, Handschriften in den Schriftbildern, Handschriften als Spuren der Hände im Ton oder im Holz.

Handelt es sich beim Arbeiten mit der Hand um ein fossiles Relikt aus einer Zeit vor dem Computer, das wir eigentlich getrost über Bord unserer hochmodernen Bildungsschiffe werfen dürfen?

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Civitella 2015: suchen, finden, erfinden …

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Im Juni hatte ich das Glück, in meiner Funktion als Vertretungsprofessorin an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt, eine Exkursion nach Civitella d`Agliano begleiten zu können.

Zuletzt war ich dort 2003 als Studentin. Nun hat sich meine Rolle geändert, Civitella zum Glück nicht!

Es ist und bleibt ein Ort der besonderen Atmosphäre und der Inspiration: Malen, Zeichnen, Suchen, Suchen, Suchen … Pause mit italienischem Wein … Malen, Zeichnen, Suchen, Suchen … Pause mit italienischem Cappuccino … Scheitern, Zweifeln … Weiterzeichnen, Weitermalen, Weitersuchen … und irgendwann dann auch:

Finden und Erfinden!

Die 12 tägige Exkursion beendeten wir mit einer Ausstellung. Eindrücke dazu findet ihr hier:

hs_civitella_exhibit_05

(flickr-galerie)

Wer noch Lust auf Civitella hat, kann sich hier gerne ein Civitella-Projekttagebuch ansehen, das ich 2002 gestaltete. Damals verwendete ich ein Vorlesungsverzeichnis (ja, das gab es noch als Print-Version) und überarbeitete dieses einige Wochen nachdem ich aus Civitella wieder zuhause war, wobei Zeichnungen, die ich vor Ort angefertigt hatte, sowie ein größeres Projekt (eine tragbare Rüstung aus Mohnblüten) viel Raum einnahmen.

Civitella Erinnerungen

Civitella Erinnerungen