Kunst als Möglichkeits- und Freiheitsraum?

Auszug aus einer Rede zur Vernissage der Ausstellung „Rahmenlos“ an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt am 12.06.2015

Überzeichnetes Porträt von einem Flüchtling aus Bangladesch

Überzeichnetes Porträt von einem Flüchtling aus Bangladesch

(…)Die Frühlingsschule geht auf die Initiative Tun zurück – TUN organisiert in Zusammenarbeit mit der KU Eichstätt Starthilfe für Flüchtlinge. Neben Sprachkursen, individueller Begleitung und Hilfe bei organisatorischen Belangen, wurden über TUN von Iris Pachowsky und Caroline Partsch auch bildnerische Gestaltungskurse angeboten.

Diese Kurse zeichnen sich durch große Flexibilität aus. Es geht nicht darum, eine spezielle Technik zu vermitteln, sondern die Mittel und Werkzeuge der Kunst als Spielfelder unterschiedlichster Ausdrucksmöglichkeiten und Themenbezüge anzubieten. Dort, wo eine gemeinsame Sprache fehlt, muss es darum gehen, viele Ausdrucksformen anzubieten.

Neben Malerei und Zeichnungen finden sich u.a. auch Collagen.

Über ein, der Kollage durchaus verwandtes Verfahren sagte der Künstler Daniel Spoerri „Ich klebe Dinge, damit sie kleben bleiben“

Was bleibt hier kleben? Und wozu soll etwas kleben bleiben? Weiterlesen