Begegnung gestalten

Vor kurzem war ich als Gast im Begegnungszentrum in Hagau. Das Tagungshaus wird von der Lebenshilfe Ingolstadt betrieben und ist inklusiver Arbeitsplatz und Begegnungsstätte. Menschen mit und ohne Handicap kommen hierher um sich fortzubilden, Urlaub zu machen oder zu feiern. Mehrere Mitarbeiter mit Behinderung haben hier ihren festen Arbeitsplatz gefunden.

Als das Zentrum gebaut wurde, habe ich im Rahmen meiner Tätigkeiten für die Lebenshilfe mit einer Gruppe von kunstinteressierten Mitarbeitern ein großes Wandrelief und einige Bilder gestaltet. Bis heute hängen Relief und Bilder in den Räumen. Auch das ist eine Möglichkeit Menschen miteinander in Austausch zu bringen:

Direkt neben dem Begegnungszentrum wurde ein Reittherapiezentrum gebaut. Einige der Menschen mit Behinderung, die dort arbeiteten gestalteten das Pferderelief aus Ton.

Ein Thema, zudem gearbeitet wurde, war „der Traum vom Fliegen“

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Integrativer Kunstunterricht

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Inklusion

am Schyren-Gymnasium

Darstellung des Projektes

Seit einigen Jahren verfolge ich am Schyren-Gymnasium in Pfaffenhofen das Projekt „Kunst ohne Grenzen“. In Zusammenarbeit mit der benachbarten Adolf-Rebl-Schule (Förderzentrum Förderschwerpunkt geistige Entwicklung) wurde nun schon für drei Schuljahre eine integrative Kunstklasse gegründet. Zum gemeinsamen Kunstunterricht (eine Doppelstunde / Woche) treffen sich jede Woche 11 Schüler des Gymnasiums und 10 Schüler des Förderzentrums zum gemeinsamen Kunstunterricht.

Insgesamt besteht die integrative Kunstklasse in diesem Jahr aus 21 Schülerinnen und Schülern mit sehr unterschiedlichen intellektuellen Fähigkeiten, geistigen und körperlichen Behinderungen, Lernschwierigkeiten, sozialen Beeinträchtigungen, Kommunikationsproblemen, etc..

Die Begrenzung der Lerngruppe auf maximal 21 Schüler ist für dieses Projekt unumgänglich. Die große Heterogenität der Gruppe fordert ein stark individualisiertes Eingehen auf alle Schüler und eine sehr aufwendige, Unterrichtsform. Da hier nicht nur Kooperation, sondern Integration angestrebt wird, lernen die Schüler nicht nebeneinander, sondern miteinander und voneinander.

Das setzt eine differenzierende Didaktik voraus, die einerseits für jeden Schüler seinen Fähigkeiten gemäß Erfahrungs- und Lernangebote macht und andererseits das Lernen am gemeinsamen Gegenstand praktiziert. Ein weiterer Grund für die Begrenzung Weiterlesen