Wege zur abstrakten Kunst

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Vor Kurzem erschien das erste Themenheft aus der Reihe Kunst+Unterricht, das ich als Herausgeberin planen und entwickeln durfte. Gemeinsam mit diversen Autorinnen und Autoren überlege ich in diesem Heft, was Abstraktion in der Kunst bedeutet, wie Kinder und Jugendliche mit Prozessen des Abstrahierens umgehen, wie man Wege zum Abstrakten weisen kann und welchen Bildungswert das hat.

Wozu? Weil ich die Meinung vieler nicht teile, in der abstrakten Kunst zeige sich Nicht-Können oder Provokationsverhalten. Vielmehr meine ich, gerade in der ungegenständlichen Kunst eine Vielfalt an höchst sinnlichen, individuellen Sprachen entdecken zu können. Jenseits gegenständlicher Kategoriebildung können wir im Umgang mit abstrakten und abstrahierten Bildern die Kraft der Farbe und Form an sich kennenlernen und uns auf ein vielschichtiges Denken und Wahrnehmen in Fühlung mit den eigenen Sinnen einlassen.

 

 

 

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Wozu Kunstunterricht? Beispiel 2

Beispiel 2: Der Blick für Wesentliches

In dieser Unterrichtseinheit für die 11. Klasse ging es darum, die Schülerinnen und Schüler für die Möglichkeiten abstrahierter Darstellungsformen zu sensibilisieren. Jeder wählte eine kurze Episode aus der Odyssee und entwickelte dann in einer Serie von kleinen Tonarbeiten eine Plastik, die den Kern der Geschichte darstellen sollte.

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