Publikationen Anna-Maria Schirmer

Publikationen Anna-Maria Schirmer

 

Artikel in Fachzeitschriften:

  • SCHIRMER, Anna-Maria / KIRSCHENMANN, Johannes: Die Frage als Ausgangspunkt für eine gute Unterrichtsplanung. In: KUNST+UNTERRICHT. Beilage Heft 323/324. 2008, S. 16-18
  • SCHIRMER, Anna-Maria / KIRSCHENMANN, Johannes: Planungsparameter im Themenfeld Körper. In: KUNST+UNTERRICHT. Beilage Heft 323/324. 2008, S. 19-21
  • SCHIRMER, Anna-Maria: Kunst ohne Grenzen. Integrativer Kunstunterricht am Schyren-Gymnasium Pfaffenhofen. In: BDK Info Februar 2007
  • SCHIRMER, Anna-Maria / WICHELHAUS, Barbara: Orientierung: Förderung und Kompensation. In:KUNST+UNTERRICHT. Heft 334/335 2009 S. 70 – 77
  • SCHIRMER, Anna-Maria: Vom Weg in den Himmel oder in die Hölle … In: BDK Info, März 2008
  • SCHIRMER, Anna-Maria: Rauhnachtsgesellen und Dämonen. Unbekannte Figuren rund um die Weihnachtszeit. In: KUNST+UNTERRICHT, Heft 306, 2006 S. 27-29
  • SCHIRMER, Anna-Maria: Sidneys Begabung. Nachdenken über vermeintlich Selbstverständliches. In KUNST+UNTERRICHT, 369/370, 2012, S. 79
  • SCHIRMER, Anna-Maria: Kunstgeschichten gemeinsam entwickeln. Ein Projekt aus dem integrativen Kunstunterricht. In: KUNST 5 bis 10. Ausgabe 38 / 2015
  • SCHIRMER, Anna-Maria: Irritation und Intuition. In: gfwm Themen 10/2015 (eine Fachpublikation für die Gesellschaft für Wissensmanagement e.V.)
  • SCHIRMER, Anna-Maria: Warum ein Projekttagebuch führen? In: KUNST 5 bis 10. Ausgabe 46/2017

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Inklusion konkret

t_cover_inclusion„Wie kann also Inklusion in einem auf Exklusion angelegten Schulsystem funktionieren?“ Dieser Frage widmen sich Christina Schmidtlein-Mauderer und Wolfgang Schönig mit einem sehr pragmatischen Ansatz. In dem Buch „Inklusion sucht Raum“ stellen sie 15 Schulen vor, die sich jenseits von bloßen Lippenbekenntnissen auf den Weg zu inklusiven Schule gemacht haben.
Wir treffen hier auf unterschiedliche Vorstellungen, was Inklusion bedeutet, und wie sie umgesetzt werden kann und lernen en passant sehr viel über innovative Didaktik, denn ohne die Prinzipien des Offenen Unterrichts, der Individualisierung, Projektorientierung, etc. ist Inklusion zum Scheitern verurteilt.
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Auf der Bühne fürs Leben lernen

Gestern feierte meine Theatergruppe und das Projektseminar Bühnenmusik mit dem Stück „Wo der Pfeffer wächst“ Prämiere. Alle Beteiligten hatten viel Freude und das Publikum war beeindruckt: Klasse!

Wo der Pfeffer wächst

Vor zehn Monaten haben wir das Projekt mit einem straffen Zeitplan gestartet. Als Ausgangsbasis wählten wir ein Musiktheaterprojekt, das Albert Kaul und Lorenz Hippe für jüngere Schüler entwickelten. Wir übernahmen Grundzüge der Handlung und begannen dann, unsere eigene Geschichte zu entwickeln.

Wir entwarfen Charaktere und Handlungsmomente und begannen parallel, die wachsende Geschichte in Spielszenen und Tanzperformances umzusetzen. Das Projektseminar nahm rasch die Arbeit auf und komponierte nicht nur Untermalungen, sondern auch einige Solosequenzen um unser Stück um eine musikalische Dimension zu erweitern.

Da unsere dreistündigen wöchentlichen Treffen Weiterlesen

Schyren-Theater sticht in See

Nächste Woche ist es wieder so weit. Meine Theatergruppe zeigt uns, wo der Pfeffer wächst …Plakat_wo_der_pfeffer_waechst_2

In diesem Jahr haben wir ein bereits bestehendes Theaterprojekt von Albert Kaul und Lorenz Hippe aufgenommen und frei überarbeitet. Es geht um eine Schicksalsgemeinschaft von Menschen, die sich auf eine Seereise mit ungewissem Ausgang begeben.

Wie in den letzten Jahren agieren meine Kinder nicht nur als Schauspieler, sondern tanzen auch. Anhand von Performances versuchen wir, das, was in den Menschen passiert zum bewegten Bild zu machen.

Der Trailer zeigt Mitschnitte aus der Probenarbeit und wurde von Lukas Höcherl erstellt.

Eine besondere Bereicherung ist dabei die Musik, die in diesem Jahr von einem Projektseminar komponiert und live gespielt wird. Neben einstudierten Stücken reagieren die Musiker auch improvisierend auf das, was auf der Bühne passiert. Es wird spannend …

 

 

ErkenntnisGestalten als Buch

Dank der freundlichen Unterstützung der Mehlhorn-Stiftung gibt es meine Studie „über die allmähliche Verfertigung der Erkenntnisse im bildnerischen Tun“ jetzt auch ganz handfest als Buch.

 

 

Kurz gesagt geht es um die Form, die das Erkennen annimmt, wenn es sich im Modus des künstlerischen Denkens und Darstellens vollzieht und um die Frage, wie künstlerisches Denken zu lehren ist.

Und etwas ausführlicher: Je breiter unser Repertoire an Weiterlesen

Young Culture Workshop

Young Culture Workshop
with Refugees and Students

20151206_jungekunstwerkstatt

GOAL:

  • get in touch with the different cultures

TARGET GROUP:

  • all young people, who are interested in creative working and artwork.

ORGANIZATION:

  • Two teachers for art and language and a group of students

LOCATION:

  • Schyren-Gymnasium, Niederscheyerer Str. 4, Pfaffenhofen

SCOPE:

  • painting
  • drawing work with clay
  • photography
  • theater or performance
  • personal expression

WHEN:

  • Friday, December 11th 2015 02:00 pm
  • PickUP: 01:30 pm at main entrance „Trabrennbahn“
  • From January 11th 2016 – every Monday 02:00 pm

 

 

 

Kunst und Wissensmanagement

Vor einiger Zeit habe ich in einem älteren Blogpost über die Rolle von Intuition und Irritation in Veränderungsprozessen nachgedacht. Heute ist dieser Text  – dank Eurer Kommentare mit einigen Überarbeitungen –  im Magazin der Gesellschaft für Wissensmanagement erschienen. Im Artikel erkläre ich wie Kategorien und Schemata unsere Wahrnehmungen lenken und inwiefern einbrechende Irritationen notwendige Störfaktoren sind, die unsere zur Erstarrung neigenden Vorstellungen in Bewegung halten. Die Kraft der Intuition als Motor gestaltenden Denkens wird in den Blick genommen und ein vielleicht nicht ganz gewohntes Verständnis von Lernen skizziert …

 

 

gfwm THEMEN 10 Titel-

 

Direkt zum Download gfwm THEMEN 10 als PDF (29 Seiten):

http://www.gfwm.de/wp-content/uploads/2015/10/gfwmTHEMEN10-Oktober2015.pdf

 

Bildung auf Tellern oder: wie kann Schule eine gute Basis für lebenslanges Lernen und innovatives Klima bilden?

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Wie soll man hier über den Tellerrand schauen, wenn man schon kaum auf den Teller blicken kann? (Skizze AMS)

In einem Buch des nobelpreisdekorierten Neurowissenschaftlers Eric Kandel entdeckte ich eine Aussagen, die ich im Folgenden kommentieren und ausführen möchte:

Weil Gymnasiasten einen hoch qualifizierten Unterricht in den Geistes- wie auch in den Naturwissenschaften erhielten, entwickelten sie breit gefächerte kulturelle Interessen. Ihre Ausbildung befähigte sie, die Kluft zwischen Naturwissenschaft, Geisteswissenschaft und Kunst mit Leichtigkeit zu überwinden.“ (Kandel 2014, 50)

In seinem Buch „Das Zeitalter der Erkenntnis“ beschreibt Kandel die Situation in Wien zu Beginn des 20. Jahrhunderts und das geistige Klima, das dort herrschte. Ein Klima, das auch durch interdisziplinäre Zusammenarbeit und wissenschaftlichen Aufbruchs geprägt war, so Kandels Beobachtung. Er schildert eine Zeit, die von großem Interesse an Grenzüberschreitungen geprägt war und zeichnet die wechselseitige Bereicherung von Wissenschaft und Kunst nach.

Das Gymnasium sei der Ort gewesen, an dem der Grundstein für dieses innovative Klima gelegt wurde, denn dort habe man nicht nur Wissen in diversen Bereichen erworben, sondern Interessen entwickelt. Mehr noch, man habe breitgefächerte, kulturelle Interessen entwickelt, und die Fähigkeit, Grenzen zu überwinden.

Betrachten wir die aktuelle Situation wird deutlich: was wir besonders nötig haben, ist ein Klima der Innovation und Grenzüberschreitung. Ein Denken, das den eigenen Tellerrand nicht verlässt, können wir uns nicht leisten.

Es wäre also wünschenswert, dieses Potenzial von Schule, das Kandel meint, wieder in den Blick zu nehmen. Weiterlesen

Ausstellung zum Semesterabschluss an der KU Eichstätt-Ingolstadt

Zum Abschluss des Semesters durfte ich die Ausstellung der Studierenden in der Johanniskirche in Eichstätt eröffnen. (Zur Zeit bin ich an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt als Vertretungsprofessorin eingestellt).

(Flickr-Foto-Galerie)

Hier ein Mitschnitt der Rede:

(die geringe Qualität der Aufnahme bitte ich zu entschuldigen)

Für diejenigen die lieber lesen hier der Text meiner Rede:

Liebe Gäste, liebe Studierende, liebe Mitarbeiter

Ich freue mich ganz besonders, diese Ausstellung eröffnen zu dürfen.

Zur Einführung möchte ich versuchen, wenn nicht ein Resümee, so doch ein paar Gedanken zur kunstpädagogischen Arbeit zu formulieren.

Umgeben von so viel mit der Hand Gemachtem, fällt mir eine Schlagzeile, die dieses Jahr im Januar für einiges Aufsehen sorgte ein: Finnland schafft die Handschrift ab! ES geht um die Reform der Richtlinien zum Schreibenlernen in Finnland. Man hat dort tatsächlich den Gedanken gefasst, die Handschrift durch das Schreibenlernen mit der Tastatur zu ersetzen.

Nun schaue ich mich um, und sehe überall Handschriften. Handschriften in den Zeichnungen, Handschriften in den Schriftbildern, Handschriften als Spuren der Hände im Ton oder im Holz.

Handelt es sich beim Arbeiten mit der Hand um ein fossiles Relikt aus einer Zeit vor dem Computer, das wir eigentlich getrost über Bord unserer hochmodernen Bildungsschiffe werfen dürfen?

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