Laudatio zur Ausstellung „Free your mind“ von Tatjana Lee

Zur Ausstellungseröffnung „Free Your Mind“ im Haus der Begegnung Pfaffenhofen hier eine Aufnahme meiner Laudatio für Tatjana Lee (Künstler Webseite)

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Das Skript zum Nachlesen:

Liebe Gäste, liebe Familie Kretzschmar, liebe Tatjana,

es ist mir eine besondere Freude, diese Ausstellung eröffnen zu dürfen. Die Kreativität der Kretschmar-Kinder durfte ich in den letzten Jahren schon erleben, nun ergab sich die Chance deine besondere Sicht der Dinge kennen zu lernen, liebe Tatjana …

Sicht der Dinge ist ja eigentlich nicht ganz richtig… es geht ja eher um Blicke auf Menschen, um Blicke von Menschen, um Blickwechsel und vor allem geht es wohl um das, was unter der Oberfläche der schnellen Blickwechsel passiert…

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Laudatio Inklusion und Kunst

Gestern war ich eingeladen für eine Gruppe von Künstlern eine Ausstellung zu eröffnen.

Hier eine Aufzeichnung der Laudatio:

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Auf der Bühne fürs Leben lernen

Gestern feierte meine Theatergruppe und das Projektseminar Bühnenmusik mit dem Stück „Wo der Pfeffer wächst“ Prämiere. Alle Beteiligten hatten viel Freude und das Publikum war beeindruckt: Klasse!

Wo der Pfeffer wächst

Vor zehn Monaten haben wir das Projekt mit einem straffen Zeitplan gestartet. Als Ausgangsbasis wählten wir ein Musiktheaterprojekt, das Albert Kaul und Lorenz Hippe für jüngere Schüler entwickelten. Wir übernahmen Grundzüge der Handlung und begannen dann, unsere eigene Geschichte zu entwickeln.

Wir entwarfen Charaktere und Handlungsmomente und begannen parallel, die wachsende Geschichte in Spielszenen und Tanzperformances umzusetzen. Das Projektseminar nahm rasch die Arbeit auf und komponierte nicht nur Untermalungen, sondern auch einige Solosequenzen um unser Stück um eine musikalische Dimension zu erweitern.

Da unsere dreistündigen wöchentlichen Treffen Weiterlesen

Young Culture Workshop

Young Culture Workshop
with Refugees and Students

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GOAL:

  • get in touch with the different cultures

TARGET GROUP:

  • all young people, who are interested in creative working and artwork.

ORGANIZATION:

  • Two teachers for art and language and a group of students

LOCATION:

  • Schyren-Gymnasium, Niederscheyerer Str. 4, Pfaffenhofen

SCOPE:

  • painting
  • drawing work with clay
  • photography
  • theater or performance
  • personal expression

WHEN:

  • Friday, December 11th 2015 02:00 pm
  • PickUP: 01:30 pm at main entrance „Trabrennbahn“
  • From January 11th 2016 – every Monday 02:00 pm

 

 

 

Ausstellung zum Semesterabschluss an der KU Eichstätt-Ingolstadt

Zum Abschluss des Semesters durfte ich die Ausstellung der Studierenden in der Johanniskirche in Eichstätt eröffnen. (Zur Zeit bin ich an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt als Vertretungsprofessorin eingestellt).

(Flickr-Foto-Galerie)

Hier ein Mitschnitt der Rede:

(die geringe Qualität der Aufnahme bitte ich zu entschuldigen)

Für diejenigen die lieber lesen hier der Text meiner Rede:

Liebe Gäste, liebe Studierende, liebe Mitarbeiter

Ich freue mich ganz besonders, diese Ausstellung eröffnen zu dürfen.

Zur Einführung möchte ich versuchen, wenn nicht ein Resümee, so doch ein paar Gedanken zur kunstpädagogischen Arbeit zu formulieren.

Umgeben von so viel mit der Hand Gemachtem, fällt mir eine Schlagzeile, die dieses Jahr im Januar für einiges Aufsehen sorgte ein: Finnland schafft die Handschrift ab! ES geht um die Reform der Richtlinien zum Schreibenlernen in Finnland. Man hat dort tatsächlich den Gedanken gefasst, die Handschrift durch das Schreibenlernen mit der Tastatur zu ersetzen.

Nun schaue ich mich um, und sehe überall Handschriften. Handschriften in den Zeichnungen, Handschriften in den Schriftbildern, Handschriften als Spuren der Hände im Ton oder im Holz.

Handelt es sich beim Arbeiten mit der Hand um ein fossiles Relikt aus einer Zeit vor dem Computer, das wir eigentlich getrost über Bord unserer hochmodernen Bildungsschiffe werfen dürfen?

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Civitella 2015: suchen, finden, erfinden …

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Im Juni hatte ich das Glück, in meiner Funktion als Vertretungsprofessorin an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt, eine Exkursion nach Civitella d`Agliano begleiten zu können.

Zuletzt war ich dort 2003 als Studentin. Nun hat sich meine Rolle geändert, Civitella zum Glück nicht!

Es ist und bleibt ein Ort der besonderen Atmosphäre und der Inspiration: Malen, Zeichnen, Suchen, Suchen, Suchen … Pause mit italienischem Wein … Malen, Zeichnen, Suchen, Suchen … Pause mit italienischem Cappuccino … Scheitern, Zweifeln … Weiterzeichnen, Weitermalen, Weitersuchen … und irgendwann dann auch:

Finden und Erfinden!

Die 12 tägige Exkursion beendeten wir mit einer Ausstellung. Eindrücke dazu findet ihr hier:

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(flickr-galerie)

Wer noch Lust auf Civitella hat, kann sich hier gerne ein Civitella-Projekttagebuch ansehen, das ich 2002 gestaltete. Damals verwendete ich ein Vorlesungsverzeichnis (ja, das gab es noch als Print-Version) und überarbeitete dieses einige Wochen nachdem ich aus Civitella wieder zuhause war, wobei Zeichnungen, die ich vor Ort angefertigt hatte, sowie ein größeres Projekt (eine tragbare Rüstung aus Mohnblüten) viel Raum einnahmen.

Civitella Erinnerungen

Civitella Erinnerungen

Kunst als Möglichkeits- und Freiheitsraum?

Auszug aus einer Rede zur Vernissage der Ausstellung „Rahmenlos“ an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt am 12.06.2015

Überzeichnetes Porträt von einem Flüchtling aus Bangladesch

Überzeichnetes Porträt von einem Flüchtling aus Bangladesch

(…)Die Frühlingsschule geht auf die Initiative Tun zurück – TUN organisiert in Zusammenarbeit mit der KU Eichstätt Starthilfe für Flüchtlinge. Neben Sprachkursen, individueller Begleitung und Hilfe bei organisatorischen Belangen, wurden über TUN von Iris Pachowsky und Caroline Partsch auch bildnerische Gestaltungskurse angeboten.

Diese Kurse zeichnen sich durch große Flexibilität aus. Es geht nicht darum, eine spezielle Technik zu vermitteln, sondern die Mittel und Werkzeuge der Kunst als Spielfelder unterschiedlichster Ausdrucksmöglichkeiten und Themenbezüge anzubieten. Dort, wo eine gemeinsame Sprache fehlt, muss es darum gehen, viele Ausdrucksformen anzubieten.

Neben Malerei und Zeichnungen finden sich u.a. auch Collagen.

Über ein, der Kollage durchaus verwandtes Verfahren sagte der Künstler Daniel Spoerri „Ich klebe Dinge, damit sie kleben bleiben“

Was bleibt hier kleben? Und wozu soll etwas kleben bleiben? Weiterlesen